Speeddays / king of Germany – Juni 2018

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Das zweite Rennen der Saison führte uns auf den Flugplatz Alkersleben zu den Speeddays – King of Germany. Um häufiger fahren zu können fand eine Nennung gleich in zwei Klassen, der RWD (Rear Wheel Drive) Klasse des King of Germany und der Klasse ProET im DMSB Dragracing Pokal statt. Angereist sind wir bereits am Donnerstagnachmittag, haben unser Fahrerlager eingerichtet und Lucilles Rennreifen montiert. Am nächsten Tag ging es um 9 Uhr mit der Fahrerbesprechung los, in der es zunächst hieß, dass erst ab 15 Uhr Timeslips für die Läufe bereitgestellt würden. Somit hatten wir einen recht entspannten Freitagvormittag, denn ohne Timeslips zur Analyse der einzelnen Zeiten hätte es sich nicht gelohnt Trainingsläufe zu fahren. Im Laufe des Tages hat sich dann jedoch herausgestellt, dass die Timeslips schon früher bereitgestellt werden und somit hieß es rein in den Rennanzug, Helm auf und rauf auf die Strecke. Nach einem zaghaften ersten Lauf mit 12,305 Sekunden gab es gleich in Lauf Nummer 2 eine Verbesserung auf 11,880 Sekunden. Der Grip war das gesamte Wochenende recht dürftig wodurch es kaum gelang unter die 2 Sekunden Marke bei den 60 Fuß zu fahren. Ihre Tagesbestzeit erreichte Lucille in der Qualifikation der RWD Klasse des King of Germany mit einer Zeit von 11,644 Sekunden. Mit einer Reaktionszeit von 0,015 und 0,138 Sekunden zum 11,600er Index zeigten wir gleich im ersten Qualifikationslauf zum DMSB Drag Racing Pokal der ProET Klasse unsere Zielsetzung für das Wochenende. Diese Zeit reichte auf Anhieb um auf Platz 1 zu fahren, wobei uns bewusst war, dass diese Zeit nicht ausreichen würde um den ersten Platz auch bis zum Ende der Qualifikation halten zu können. Am Samstag ging es dann gemächlich weiter und ohne eine zeitliche Verbesserung in der nächsten Qualifikationsrunde. Dies änderte sich in der 3. Und letzten Qualifikationsrunde zum DMSB Dragracing Pokal, als wir zunächst auf den 3. Platz zurückgeworfen wurden. Allerdings konnten wir mit einem sagenhaften Lauf von 11.559 Sekunden und somit 0,039 Sekunden zum neu gewählten 11,540er Index wieder auf Platz 1 fahren und wurden somit Top Qualifier der ProET Klasse im DMSB Dragracing Pokal. In der RWD Klasse des King of Germany reichte es mit einer Zeit von 11,587 Sekunden lediglich zu Platz 6 in einem starken Feld mit 3 Fahrzeugen, die unter die 10 Sekunden Marke gefahren sind. Da die Sportkommissare des DMSB am Samstag abreisten und es durch etliche Oildowns zu massiven Zeitverzögerungen kam wurde das Ergebnis der Qualifikation als offizielles Endergebnis des DMSB Dragracing Pokal gewertet, womit wir diesen ersten Lauf gewonnen haben. Am Sonntag wurde die ProET Klasse dann nach der zuvor ausgefahrenen Qualifyingorder innerhalb des King of Germany ausgefahren. Als Top Qualifier hatten wir am Sonntag, bei 7 Startern, im Viertelfinale einen Bye-Run, bei dem wir es gemächlich angegangen und mit einer 14er Zeit durchs Ziel gerollt sind. Im Halbfinale ging es dann schon weit aus enger zu, denn wir mussten alles geben und hatten auch etwas Schützenhilfe von unserem Gegner, der kurz vor dem Ziel massiv vom Gas ging. Schlussendlich haben wir den Lauf mit einem Vorsprung von 0,081 Sekunden für uns entscheiden können. Im Finale standen wir dann dem Vorjahressieger gegenüber. Durch eine fabelhafte Reaktionszeit von 0,017 Sekunden gegenüber 0,266 Sekunden und 0,300 Sekunden über unserem Index haben wir unserem Gegen ein Zeitfenster von gerade ein mal 0,051 Sekunden für den Sieg gelassen und ihn dazu gezwungen einen Breakout zu fahren. Unseren ersten Rennsieg der Saison haben wir somit in der Tasche, die Pokale kommen mit der Post. Aufgrund des angekündigten Gewitters ist die Siegerehrung leider ausgefallen, da sich darauf konzentriert wurde alle Klassen bis zum letzten Lauf auszufahren.